Vignettensammlung 26. März 2015

Gebildet ist, wessen ständige aktive, „fluide“ Beschäftigung mit bildenden Dingen ihm selbst wichtiger ist als die Frage, über welches Depositum an vermeintlich ein für allemal erworbenem, „kristallinen“ Bildungswissen er verfügt. Gebildet ist, wer verstanden hat, dass Wissen nicht umso bildender … Weiterlesen →

Schlüsselkriterien für das Christentum der Zukunft

Zu dem, was ich vorangehend über die allgemeinen philosophischen Qualitätsmerkmale einer religiösen Position geschrieben habe, müssen speziell für eine zukunftsfähige Auffassung des Christentums meines Erachtens folgende Momente hinzutreten: 1. Ein sinnvoll kritisch reflektierter Bezug zur dominierenden biblischen Grundlage des christlichen … Weiterlesen →

Philosophische Qualitätsmerkmale der Religiosität

Die philosophischen allgemeinen Qualitätsmerkmale der Religiosität bestehen in einer siebenfachen Harmonie: 1. Harmonie mit dem obersten interreligiösen spirituell-ethischen Wertbegriff einer universalen „Bejahung“ und grundlegend „nondualistischen“ Haltung. 2. Harmonie mit dem obersten säkular-ethischen Wertbegriff der „Freiheit“. 3. Umfassende zwischenmenschlich-geschwisterliche Harmonie, realisiert … Weiterlesen →

Die „inneren zwölf Jünger“ – ein religionspädagogisches Modell

Der folgende Versuch beschreibt ein religionspädagogisches Arbeitsmodell, mit dem ich mich identifiziere: Unser „innerer Christus“ hat „innere zwölf Jünger“, „innere zwölf Apostel“. Wer sind diese? Sie sind keine „Theologen“. Sondern es sind „Seelenanteile“ und „Seelenbausteine“ in uns, die mit Jesus … Weiterlesen →

Ich bin Christ heißt: Ich bin Teilsatz in Gottes Botschaft

Es ist überaus bedeutungsvoll, „das Christentum“, „die Kirche“, „den Glauben“ und „die Theologie“ als ein Gebäude wie eine gotische Kathedrale zu betrachten, dessen Bausteine Aussagen darstellen. Ich sage „betrachten„, denn hier kann es nicht darum gehen, was sie „absolut“ gesehen … Weiterlesen →