Die vier elenden Agenten

Vier elende Agenten rechtschaffenen Schreckens umzingeln dich überall im düsteren Reich der Zeit, in dem du wohnst und dienst mit jedem Gedanken, in jeder Erwartung: Zwei in der schwarzen Kluft der Vergangenheitspolizei, einer grimmig starrend, der Andere heuchlerisch lächelnd, Ärger … Weiterlesen →

Christ und Kreuz

Christen enden alle am Kreuz, und wenn das Kreuz für sie ein Opfer ist, werden sie alle geopfert. Warum sollten sie mit jemandem streiten, der das für schlecht hält, wenn sie doch das Ertragen seiner Meinung als Teil ihres Opfers … Weiterlesen →

Eine Frage der Rezepte

Angesichts dessen, dass ihm in Frankreich zwei Religionen und unzählige Soßen bekannt waren, wunderte sich Voltaire bekanntlich darüber, dass es in äußerstem Kontrast hierzu „in England zweiundvierzig Religionen und nur zwei Soßen“ gebe. Dieses Bonmot ist deshalb bemerkenswert, weil es vollkommen … Weiterlesen →

Nuss und Klinge

Das menschliche Schwert dieses Lebens hat immer eine doppelte Schneide, ganz gleich, was wir unternehmen und wie wir es angreifen. Ein Schwert mit doppelter Schneide ist dazu geschaffen, gegen das eindeutige Böse, den unverkennbaren Feind, tüchtig dreinzuschlagen. Aber wir täuschen … Weiterlesen →

Das Auge Gottes

Wer die biblische Geschichte des Propheten Jona wirklich verstanden hat, kann Gott nicht mehr, wie es viele Anhänger Sigmund Freuds tun, mit einem Über-Ich gleichsetzen. Denn ein Über-Ich muss stets ganz und gar verständlich sein wollen. Der Gott aber, der … Weiterlesen →

Liebe und Großartigkeit

„Wenn du glaubst, dass ich dich überaus großartig finde, dann täuschst du dich; so großartig finde ich dich gar nicht, aber ich liebe dich trotzdem“ – ist das nicht die größere Liebe?

Ästhetik

Ästhetik ist, wenn ein Anatom von einem Skelett verzückt ist oder ein Forensiker sich in eine Wasserleiche verliebt. Ein Ästhet ist jemand, dem vor Appetit der Speichel im Mund zusammenläuft, wenn er den Fleischbeschauer sagen hört, er habe keine Trichinen … Weiterlesen →