Politisch-historische Erwägungen zum babylonischen Exil

Bedenkt man die patronal-klientelistischen antik-mediterranen Gesellschaftsstrukturen, so weiß man, dass es die führenden Familien Judas waren, die als solche, im Familienverband, in die babylonische Verbannung diktiert wurden. Familien waren umfangreiche soziale Gefüge, die nicht allein auf Verwandtschaft beruhten. Im Kern wird … Weiterlesen →

Klaus Berger

KNA meldet, im Januar werde im Magazin „Cicero“ ein Interview mit Klaus Berger erscheinen, worin dieser die gängige Interpretation des Eintretens Jesu für Gewaltlosigkeit und Familie bezweifelt. Klaus Berger, das inzwischen schon leicht betagte enfant terrible der Theologie, ist immer … Weiterlesen →

Jesus und Elischa

Die augenfälligen Parallelen zwischen Jesus und dem Propheten Elischa (2Kön) sind, wie ich feststelle, immer noch – oder wieder – ein in der theologischen Debatte unterrepräsentiertes Thema. Die unumgängliche Konsequenz daraus ist ja auch unbehaglich für die derzeit relativ gesehen … Weiterlesen →

Versuch eines griffigen Lektüreschlüssels für die Evangelien

Hier möchte ich einen relativ einfachen, Zusammenfassung und Übersicht bietenden historisch-kritischen Lektüreschlüssel für die Evangelien zu formulieren versuchen. Die Textgeschichte der Evangelien setzt sich aus vier Momenten zusammen, die ich hier nach dem Alter ihrer historischen Anfänge ordne: 1. „Berichte … Weiterlesen →

Die Gerechtigkeit des Paulus

Um das amtskirchlicherseits dominierende Missverständnis des Paulus in einem „zentralen“ Zugriff aufzuklären, lohnt es sich, bei der Frage anzusetzen, was Paulus bei seiner Auseinandersetzung mit dem jüdischen Gesetz unter „Gerechtigkeit“ – und dementsprechend auch unter „Rechtfertigung“ als „Gerecht-Machung“ – versteht. … Weiterlesen →