Neupriester

In der Erzdiözese München und Freising, die in etwa dem Regierungsbezirk Oberbayern entspricht, leben nominell rund 1.750.000 Katholiken in traditionell 748 Pfarreien und Pfarrkuratien, die in einem 1970 begonnenen, in den letzten Jahren stark beschleunigten Umstrukturierungsprozess in letztendlich 230 Pfarrverbände zusammengefasst … Weiterlesen →

Geknebelte, sagt ihr doch auch mal was!

In dem Interview auf www.rossoporpora.org mit dem prominenten „Vaticanista“ Marco Politi anlässlich des Erscheinens von dessen neuem Buch „Francesco tra i lupi“ sagt dieser: „Als Beobachter macht mir etwas Sorgen: Die wichtigen Laienbewegungen und auch viele Bischofskonferenzen sind bisher bezüglich … Weiterlesen →

Fundamentalistischer Begriffsrationalismus

Ich teile vielleicht nicht in allem, aber gewiss in vielem die theologische Grundhaltung von John Dominic Crossan: „radikal“ historisch-kritisch und doch uneingeschränkt beanspruchend, „gläubig“ zu sein. Denn sinnvolle Religiosität scheint mir maßgeblich in der Fähigkeit zu bestehen, genau diese Spannung … Weiterlesen →

„Schmerzbefreite Besinnlichkeit“: Replik zu Mosebach

Der Schriftsteller Martin Mosebach, den man mit seinen hinlänglich bekannten Ansichten umstandslos als konservativ-katholisch einordnen darf, hat sich in der SZ zum Wortführer derer gemacht, die an den Stellungnahmen von Papst Franziskus, insbesondere denen zu Wirtschaftsfragen, „Unterkomplexität“ bemängeln. Die Kritik dieser … Weiterlesen →

Der neue Freiburger Erzbischof

Es entsteht der Eindruck, Papst Franziskus habe bei der Berufung des neuen Freiburger Erzbischofs nach „altrömischer“ Manier alle auch nur ansatzweise synodalen Elemente des örtlichen Vorschlagsrechts, geschweige denn einer echten Mitsprache, umgangen. Ich gebe aber zu bedenken, dass Personalentscheidungen auf … Weiterlesen →

„Wir-sind-Kirche“-Repräsentantin exkommuniziert

Am vergangenen Mittwoch ist mit der Österreicherin Martha Heizer eine herausragende Vertreterin der kirchlichen Reformbewegung wegen Abhaltens „privater“ – nach amtskirchlicher Auffassung „simulierter“ – Eucharistiefeiern ohne Priester in ihrer „Hauskirche“ förmlich exkommuniziert worden. Ich persönlich finde es äußerst wichtig, jetzt … Weiterlesen →

Mein kirchenpolitisches Programm

Was die „KirchenVolksBewegung“, „Wir sind Kirche“, „Gemeindeinitiative“ etc. eint, ist eine kirchenpolitische Zielsetzung, keine theologische. Die Unterscheidung zwischen Theologie und Kirchenpolitik ist elementar, auf sie muss viel Wert gelegt werden. Aus rein theologischen Gründen hätten sich die kirchlichen Reformgruppen sicherlich … Weiterlesen →

Konkrete Gedanken zur priesterlosen Eucharistiefeier

Die liturgische Praxis der Eucharistefeier gründet sich auf Lk 22,19 und 1Kor 11,24-25: „Tut dies zu meinem Gedächtnis!“ Dieses Schriftwort wird verletzt, wenn die Handlung, zu der Christen im Evangelium unmissverständlich aufgefordert werden, aufgrund einer kirchlich-theologischen Selbstblockade, wie wir sie … Weiterlesen →

Kirche und Jugend – was hat Zukunft?

„Warum ist Kirche allgemein gesellschaftlich weniger interessant geworden?“ Spezifisch katholisch: wegen gesellschaftlich inakzeptabler kircheninterner struktureller Probleme, die sich auf die drei Schlagworte Klerikalismus (d.h. fehlende Synodalität), Maskulinismus (d.h. keine Frauen in Ämtern) und Zölibat (d.h. keine Integration von Geschlechtlichkeit und … Weiterlesen →